GSG, German Sport Guns, Maschinenpistole, MP 40, Test, Testbericht, Schreckschusspistole, Schreckschussgewehr, Schreckschusswaffen
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Testbericht zur GSG Maschinenpistole MP 40 als 9mm P.A.K. Schreckschuss

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German Sport Guns (GSG) sorgte schon mit der Maschinenpistole Ekol Asi im Kaliber 9mm P.A.K. als Schreckschusspistole für Aufregung. Sie konnte — im Ausland erlaubt — auch Dauerfeuer schießen. Leider war die Zuverlässigkeit nicht sehr gut, es kam ständig zu Störungen und Patronenklemmer. Doch der Ansatz war gut.

Nun geht GSG einen Schritt weiter und bringt die Maschinenpistole MP 40 Schmeisser als Schreckschusspistole im Kaliber 9mm P.A.K. heraus. Allerdings ist sie nicht zum verschießen von Silvestermunition vorgesehen.

Leider ist sie nicht aus Vollmetall, sondern es wurde billiges Plastik verbaut, z.B. besteht der Lower aus Kunststoff wie auch die Griffschalen und Schaft, was das damals verwendete Bakelit imitieren soll.

Leider ist in der deutschen Version nur Einzelschuss verfügbar, weil Vollautomatische Waffen, auch bei Kinderspielpistolen also Schreckschusswaffen, verboten sind.

Rechtslage zu vollautomatischen Schreckschusswaffen

Das deutsche Waffengesetz definiert vollautomatische Schusswaffen als solche, bei denen durch einmalige Abzugsbetätigung mehrere aufeinanderfolgende Schüsse aus einem Lauf abgefeuert werden. Hierbei ist zu beachten, dass sich dieses Gesetz auf den zivilen Bereich beschränkt und mehrläufige Maschinenwaffen im Kriegswaffenkontrollgesetz unter dem Punkt Kriegsschusswaffen behandelt werden. Die Genehmigung zum Privatbesitz vollautomatischer Schusswaffen bedarf einer BKA-Sondergenehmigung, welche nur in seltenen Ausnahmefällen erteilt wird. Insofern dient die Definition im Waffengesetz eher der Abgrenzung zu anderen Begriffen.

Nun kann man sich fragen, ob Schreckschusswaffen überhaupt Waffen im Sinne des Waffengesetzes ist, weil sie ja keine Projektile verschießen.

Die Zukunft wird zeigen, ob zumindest vollautomatische Schreckschusswaffen zugelassen werden...

Testbericht

Wir hatten leider nur die alte und nicht verbesserte Version testen können. Teilweise mehrere Störungen pro Magazin waren die Regel.

Allerdings soll es eine neue und verbesserte Version geben, die weitaus zuverlässiger ist.

Von Seiten GSG wurden die Erstkäufer nicht über die Probleme informiert oder Informationen auf der Homepage veröffentlicht.

Die überarbeitete Version soll — nach Internetberichten — eingeschränkt empfehlenswert sein.

Leider wurde auch in der "verbesserten" Version immer noch viel Plastik verbaut.

Strassenpreis: ca. 350 Euro
Wert: ca. 80 Euro

Testurteil: eingeschränkt Empfehlenswert

Alte oder neue (verbesserte) Version?

Wir haben GSG angeschrieben und gefragt, woran man denn nun erkennt, ob man die alte oder die neue und verbesserte Version vor sich liegen hat (z.B. ab welcher Seriennummer). Sobald wir eine Antwort erhalten haben, finden Sie die Antwort hier.

Erstes Erkennungsmerkmal ist das Klappern im Lauf in der alten Version. Da in der neuen und verbesserten Version die Feder der Auszieherkralle und der Schlagbolzen verbessert wurde, klappert die neue Version nicht.

Vermutlich hat auch die "verbesserte" Version das Schlackern des Klapp-Schaft. Auch verursacht die eingeklappte Schulterstütze durch die beiden Schrauben Kratzer an den Griffschalen.


Video zur GSG MP 40

Alte Version (nur Störungen):



Neue (verbesserte) Version:


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