Modellwaffen, MP 40, Maschinenpistole, kaufen, Dekowaffen
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Maschinenpistole MP 40

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Dekowaffe Maschinenpistole MP40 kaufen

Dekowaffe der legendären Maschinenpistole MP 40 Schmeisser. Die Metallteile wie Schloss und Abzug sind voll beweglich. Die Waffe kann gespannt und abgeschlagen werden. Das Magazin kann man entnehmen. Die Schulterstütze ist klappbar.

Mit feinem Schleifpapier kann man die Waffe ganz leicht auf alt trimmen.

Verkauf von Privat ohne Rücknahme, Garantie, etc

Es gibt die MP40 mittlerweile von GSG als Schreckschussmaschinenpistole (Hier der Testbericht der GSG MP40), leider mit viel Plastik und viel Störungen. Sobald eine Vollmetallversion mit einem realen Preis von rund 100 Euro auf den Markt kommt. wird dieser Artikel hier gestrichen.

Maschinenpistole MP40
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Geschichte der Maschinenpistole MP 40 Schmeisser

Die MP 40 ist eine Weiterentwicklung der MP 38 aus dem Jahr 1938 und wurde seit Anfang 1940 hergestellt. Die MP40 war die Standardmaschinenpistole der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Wegen der Beteiligung Hugo Schmeissers an der Produktionsfirma und dem Aufdruck seines Namens auf den Magazinen wurde die MP40 vor allem beim englischsprachigen Gegner als die "Schmeisser" bekannt.

Entwickelt wurden die MP 38 und MP 40 von Heinrich Vollmer in der Erfurter Maschinenfabrik Geipel (ERMA). Beide Typen basierten konstruktiv auf der von Schmeisser entwickelten und gebauten MP 36. Hergestellt wurden sie bei ERMA, C. G. Haenel in Suhl und in den Steyr-Werken in Österreich, welche die Produktion als letzte im Oktober 1944 einstellten und auch die größte Stückzahl der MP 40 herstellten. Die Gesamtproduktion aller Hersteller beträgt 1.047.100 Stück.

Die Entwicklungsgeschichte beginnt mit der MP 36, von der bis heute nur zwei Belegexemplare bekannt sind. Gekennzeichnet sind diese mit "ERMA ERFURT" und "EMP 36". Bekannte technische Unterschiede zur MP 38 bestehen in der Möglichkeit, die MP 36 per Knopfdruck zwischen Einzelschuss und Dauerfeuer umzuschalten, und den an der MP 38 nicht passenden MP-36-Magazinen; zudem besitzt die Klappstütze weder Federn noch Arretierung und wird durch Reibkräfte in Position gehalten, auch ist die Schulterstütze geriffelt statt glatt.

Der Entwicklungsauftrag zur MP 38 wurde im Januar 1938 vom Heereswaffenamt (HWA) erteilt. Bereits im August desselben Jahres wurde der Auftrag abgeschlossen und die Produktion der MP 38 konnte beginnen. Die MP 38 wurde gezielt für die Wehrmacht entwickelt, nachdem sich die Vorteile von Maschinenpistolen im Spanischen Bürgerkrieg deutlich gezeigt hatten.

Die Konstruktion der MP 38 wurde von Anfang an für eine kostengünstige Massenfertigung ausgelegt. Konstrukteur Vollmer verzichtete auf einen sperrigen und schweren Holzkolben und versah stattdessen die MP 38 als erste Waffe mit einer einklappbaren Metall-Schulterstütze.

Die Produktion im überwiegend spanabhebenden Verfahren erforderte jedoch einen hohen Materialeinsatz und Arbeitsaufwand. Dies führte zur Überarbeitung der eigentlich erfolgreichen Konstruktion. Durch den Einsatz von Blechprägetechnik und Punktschweißung beschleunigte und vereinfachte sich der Produktionsverlauf enorm. Die Umstellung ohne vorherige sorgfältige Erprobung wirkte sich jedoch anfangs auf die Funktionssicherheit aus. Problematisch für die Ersatzteilhaltung bei der Truppe war auch, dass wegen der verschiedenartigen Herstellungsweisen zahlreiche Teile nicht austauschbar waren.

Die Gestaltung der MP 38 bzw. MP 40 war, verglichen mit bis dahin konstruierten Maschinenpistolen, unkonventionell und innovativ. Die einklappbare Schulterstütze machte die Waffe sehr handlich. Statt Holz kam für den Schaft und die Griffschalen Bakelit zum Einsatz, das billig und schnell herzustellen war. Konstruktiv war der schwere Feder-Masse-Verschluss zur Verringerung der Feuerrate vorteilhaft für eine gute Handhabung. Da die Waffe nur über Dauerfeuer verfügte, war die geringe Kadenz eine wichtige Voraussetzung dafür, dass selbst ungeübte Schützen nach nur kurzer Praxis auch gezielte Einzelschüsse abgeben konnten. Weitere konstruktive Besonderheiten der MP 38/40 waren die "Nase" und die aus Kunststoff gefertigte Schiene unter dem Lauf. Ursprünglich war die Waffe für Panzerbesatzungen konzipiert worden. Die Nase konnte an Auflegekanten (beispielsweise Schießscharten) eingehakt werden, womit verhindert wurde, dass die noch feuernde Waffe durch den Rückstoß ins Fahrzeug zurückschlug, die Schiene schützte dabei den Lauf vor Beschädigung.

Eine Schwachstelle der Waffe war das 32 Schuss Magazin. Darin wurden die Patronen zweireihig gelagert und oben einreihig dem Verschluss zugeführt. Im Übergang von zwei- zu einreihig verklemmten sich die Patronen durch Verschmutzung und falsche Handhabung (durch Ergreifen der Waffe am Magazin) beim Abfeuern überdurchschnittlich häufig, so dass es zu Ladehemmungen kam. MP 38 und MP 40 werden (für Rechtshänder) mit der linken Hand am Bakelitvorderschaft für den gezielten Schuss im Schulteranschlag sowie an der Magazinhalterung beim Schuss aus der Hüfte gefasst. Im Laufe des Krieges kam es zu verschiedenen Versuchen, die Hemmungen abzustellen. So wurden in den zuerst glatten Magazinkörper ab 1941 Sicken eingeprägt, was einerseits die Steifigkeit des Magazines fördern und andererseits die Anlagefläche der Patronen im Magazininnern verringern sollte. So sollten Verschmutzungen weniger Einfluss auf die Zuführung haben. Außerdem wurde eine spezielle Magazinreinigungsbürste eingeführt. Weiterhin wurde das Magazin laut Anweisung nur noch mit 28 Schuss munitioniert.

Das verhältnismäßig lange Stangenmagazin führte außerdem dazu, das die Maschinenpistole im Liegen nur eingeschränkt benutzbar war, da das Auflegen auf den Boden verhindert wurde.

Eine Sicherheitslücke war zu Beginn der nicht arretierbare Verschluss, der durch einen Stoß auf die Waffe aus seiner vordersten Stellung zurückgeworfen werden und bei seinem durch die Schließfeder wieder veranlassten Vorlauf eine Patrone zuführen und zünden konnte. Dieses Manko wurde durch eine Arretiervorrichtung behoben, die serienmäßig ab 1941 eingeführt wurde. Alte MP 38 und 40 wurden meist auf diese Vorrichtung umgerüstet.

Die während des Russlandfeldzuges gesammelten Erfahrungen mit der gegnerischen PPSch-41 und deren 71-schüssigem Trommelmagazin führten zur Entwicklung der MP 40/I, die über eine doppelte Magazinaufnahme verfügte. Nach dem Verschießen des ersten Magazines konnte das zweite durch eine Schubbewegung vor den Verschluss geschoben werden. Damit waren insgesamt 64 Schuss verfügbar. Wegen der komplizierten Konstruktion kam es jedoch nicht zu einer Massenproduktion dieses Modells. Auch brachte es keine Kampfwertsteigerung, da erst ein Sicherheitshebel geöffnet, das Magazin verschoben und der Sicherheitshebel wieder geschlossen werden musste.

Hugo Schmeisser entwarf während des Krieges zusätzlich die MP 41, die technisch identisch mit der MP 40 war. Anstatt der klappbaren Schulterstütze verfügte sie aber über einen Holzschaft. Außerdem entfiel die Nase unterhalb des Laufes. Sie war für Einzel- und Dauerfeuer eingerichtet. Die MP 41 wurde ausschließlich für den Export und Polizeieinheiten produziert.

Die MP 38 war ursprünglich für die Besatzungen gepanzerter Fahrzeuge entwickelt worden. Aufgrund ihrer Führigkeit kam sie aber schnell bei allen Waffengattungen zum Einsatz; sogar U-Boot-Besatzungen führten MP 38 bzw. MP 40 mit. Mit dieser für die damalige Zeit kompakten Waffe konnte eine kleine Einheit eine relativ große Feuerkraft entwickeln. Die effektive Schussentfernung betrug maximal 200 Meter.

Die MP 38 bzw. MP 40 gilt als der Inbegriff deutscher Infanteriebewaffnung. Deshalb sind in manchen Hollywoodfilmen deutsche Soldaten entgegen historischen Tatsachen überproportional häufig mit dieser Waffe ausgerüstet. MP 38/40 wurden üblicherweise an Zug- und Gruppenführer ausgegeben, während der überwiegende Teil der deutschen Soldaten mit dem Karabiner 98k kämpfte. Zu Beginn des Überfalles auf Polen im Herbst 1939 hatte die Wehrmacht gerade einmal 8.773 MP 38 ausgegeben. Bis zur Einführung der MP 40 waren es etwa 40.000 Stück des Modells MP 38. Bis zum Ende des Krieges wurden mehr als eine Million MP 40 hergestellt.

Von alliierten Truppen ist bekannt, dass sie die MP 38/40 ihren Waffen gelegentlich vorzogen und als Beutewaffe führten, soweit das von ihren Vorgesetzten toleriert wurde. Zurückzuführen ist dies auf die Handlichkeit der MP 38/40.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die MP 40 in Palästina eingesetzt, wo größere Mengen deutscher Beutewaffen von der späteren israelischen Armee als Arsenalware eingelagert wurden. Bis 1956 war die MP 40 die offizielle Maschinenpistole der israelischen Fallschirmjäger. In Österreich war die MP 40 neben dem PPSch-41 zumindest bis Mitte der 1980er-Jahre beim Österreichischen Bundesheer bei gewissen Truppenkörpern im Einsatz.

Auch auf dem Balkan wurden während des Jugoslawien-Konfliktes in den 1990er-Jahren überraschend viele dieser eigentlich antiquierten Waffen eingesetzt. Der Einsatz dieser Waffen beruht auf Beutewaffen, die Titos Partisanen in der Region Kosovo der 21. Waffen-Gebirgs-Division der SS "Skanderbeg" (albanische Nr. 1) abgenommen hatten und bei Einführung moderner Waffensysteme dem Staat Albanien schenkten. Die waffentechnische Überlegenheit der Partisanen beruhte im Wesentlichen darauf, dass sie mit dem Bren-MG ausgestattet waren.



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